Biografie
Lena-Lisa Wüstendörfer (*1983) obliegt heute die musikalische Leitung des Jungen Orchester Basel, des Uni Orchester Bern, des Messias-Chor Zürich-Oerlikon sowie der Comic-Opera Zürich.
2007/08 war sie musikalische Assistentin von Claudio Abbado. Sie arbeitete bereits mit zahlreichen Orchestern und Chören zusammen, so etwa mit dem Frankfurter Opern- und Museumsorchester, dem Zürcher Kammerorchester, dem Orchestra Mozart Bologna, der basel sinfonietta sowie dem Barockorchester La Visione und konzertierte mit der Nordböhmischen Philharmonie Teplice und dem Ruse Philharmonic Orchstra. Meisterkurse besuchte sie bei Simon Halsey, Johannes Schlaefli, Ralf Weikert sowie Georg Grün und erhielt wichtige Impulse von Sylvia Caduff und Sir Roger Norrington.
Neben ihrer künstlerischen Tätigkeit promoviert sie zurzeit zur Rezeption von Gustav Mahlers Symphonien auf Tondokumenten am Musikwissenschaftlichen Institut der Universität Basel, wo sie seit Juni 2011 ebenfalls das Projekt «Mahler-Interpretation heute» leitet. Am Musikwissenschaftlichen Institut ist sie seit 2009 als wissenschaftliche Mitarbeiterin und Lehrbeauftragte tätig.
Als Referentin beschäftigt sie sich ausserdem mit dem Themenkreis «Dirigieren & Management» und trat so beispielsweise am Wirtschaftsforum Thurgau 2009 und am 1. Toggenburger Tourismusgipfel 2010 auf. Ebenso referierte sie hierzu etwa für BMW Deutschland, Lidl Schweiz und Deutschland, Centralschweizerische Kraftwerke, das Amt für Militär und Zivilschutz des Kantons Zürich oder die Management School St. Gallen.
Lena-Lisa Wüstendörfer studierte an der Musikhochschule der Stadt Basel Violine bei Adelina Oprean und Dirigieren bei Raphael Immoos, wo sie 2007 mit dem Master of Arts in Dirigieren abschloss. An der Universität Basel erlangte sie zudem einen Master of Arts in den Fächern Musikwissenschaft und Wirtschaft.
Seit 2003 wird sie durch das Förderprogramm der Schweizerischen Studienstiftung unterstützt und erhielt 2011 von der Ernst Göhner-Stiftung ein Stipendium für Kunstschaffende. 2008-2010 war sie Stipendiatin der «Akademie Musiktheater heute» der Deutschen Bank Stiftung.
Neuigkeiten zu Lena-Lisa Wüstendörfer
Portrait in DAS MAGAZIN, 7.4.2012
Ein Tag im Leben von Lena-Lisa Wüstendörfer
Portrait in «Das Magazin», Tagesanzeiger 7.4.2012
Alle Jahre wieder: Auftritt in der Yorkshow, 20.12.2011
Der Aufritt mit dem Uni-Orchester Bern vom 28.11.2011 im Kulturcasino Bern, so wie ihn Jörg Hennecke gesehen hat: Yorkshow
Interview 10. November 2011
Lena-Lisa Wüstendörfer steht Lisa Maire Red und Antwort: Interview_Nov.2011
Ernst Göhner Stipendium für Kunstschaffende – Juni 2011
Lena-Lisa Wüstendörfer erhält das Ernst Göhner Stipendium für Kunstschaffende in Ausbildung bei der Schweizerischen Studienstiftung.
Die Jury war 2011 zusammengesetzt aus Dr. Thomas Beck (Direktor Hochschule der Künste Bern), Pierre-Yves Borgeaud (Filmer, Lausanne), Pierre Fantys (ECAL, Lausanne), Heinz Spoerli (Direktor Zürcher Ballett), Mirjam Varadinis (Kuratorin Kunsthaus Zürich), Stefan Wirth (Komponist und Pianist, Zürich) sowie Vertretern der Schweizerischen Studienstiftung und der Ernst Göhner Stiftung.
Portrait über die junge Dirigentin im Magazin der Bank Vontobel – April 2011
«blue», das Private Banking Magazin der Bank Vontobel portraitiert die junge Dirigentin in ihrer Frühlingsausgabe: Portrait (deutsch) PDF | Portrait (english) PDF
Uniorchester Bern verpflichtet Lena-Lisa Wüstendörfer als neue Dirigentin – April 2011
Ab September 2011 übernimmt Lena-Lisa Wüstendörfer die musikalische Leitung des Uniorchesters Bern.
Lena-Lisa Wüstendörfer in der Yorkshow – Dezember 2010
Auftritt in der Yorkshow mit einer unvergesslichen Moderation von Jörg Hennecke. Für alle, die wissen wollen, was «klassischer Freejazz» ist :–)
Begeisterte Kritik zu «Innenleben», Oper Frankfurt – Oktober 2010
Von den Besuchern der Uraufführung wurde “Innenleben” begeistert aufgenommen. Man war sich einig, dass die jungen Künstler einen besondere Musiktheaterproduktion entwickelt haben. Die Frankfurter Rundschau resümiert in ihrer Online-Ausgabe: “‘Innenleben’ jedenfalls zeigt, was möglich wäre. Sehr präzise angeordnete, konzentrierte Situationen, denen wir uns aus einem frei wählbaren Blickwinkel stellen. Geschaffen von einem Kollektiv, das, wenn die Idee aufgeht, bald die Zukunft der Oper mit bestimmt. Das lässt hoffen.”